Ein Camp nur für Torhüter bei der LöFu. Foto: Löwen-Fußballschule

Der Torwart, so ist es seit Jahrzehnten, hat die unangenehmste Aufgabe auf dem Feld. Denn er soll genau das verhindern, was alle Feldspieler versuchen zu schaffen: ein Tor zu erzielen. Beim TSV 1860 München fand in den Herbstferien ein Camp statt, bei dem es um diese Art der Spielverderberei ging.

Die Löwen-Fußballschule organisierte während der Herbstferien ein zweitägiges Camp für junge Keeper. Es war das zweite reine Torhüter-Camp der Löwen-Fußballschule, das erste hatte in den Sommerferien am Trainingsgelände des TSV 1860 München stattgefunden.

„An den Vormittagen haben wir den Fokus auf koordinative und technische Inhalte gelegt, also hauptsächlich Basis-Fangtechniken. Am Nachmittag standen viele Action- und Spaßformen wie abgefälschte Bälle, Torwartduelle, Torwarttennis und Bälle an der Rückprallwand an“, sagt Marc Lamberger, Torwartkoordinator für den Grundlagen- und Aufbaubereich am NLZ des TSV 1860 München. Neben ihm kümmerten sich erfahrene und gute ausgebildete Torhüter in Fünfergruppen um die Kinder. Als Torwarttrainer halfen Profi-Torwart Johann Hipper, U19-Torwart Marco Jakob, U15-Torwart Maximilian Rothdauscher und der ehemalige Junioren-Nationaltorwart Patrick Nothhaft mit. Zudem nahm sich Löwen-Profitorwart Marco Hiller Zeit, um mit den Teilnehmern Mittag zu essen und diverse Fragen zum Torwartspiel zu beantworten.

„Uns ist der kleine Betreuungsschlüssel extrem wichtig, um jeden jungen Torwart individuell gut fördern zu können“, sagt Janosch Landsberger, Leiter der Löwen-Fußballschule, der sich über den wachsenden Zuspruch freut. Nahmen beim ersten torwartspezifischen Camp zwölf Kinder teil, waren nun bereits 20 Teilnehmer dabei. Die nächsten Camps für Torhüter sollen in den Oster- und Pfingstferien stattfinden. Zudem gibt es im Frühjahr erneut Talentfördertrainingseinheiten (TFT) am Gelände des TSV 1860 München. Das TFT wird im kommenden Jahr für die Jahrgänge 2003, 2004 und 2005 auf Großfeldtore erweitert.

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