Junglöwen-Trainer Maxi Bernstetter. Foto: Löwen-Fußballschule

Einige kennen ihn schon gut: Maxi Bernstetter war vor zwei Jahren Praktikant in der Löwen-Fußballschule und bei vielen Camps als Trainer dabei. Er blieb den Löwen immer verbunden und gab neben seinem Sportstudium an der TU München weiterhin Talentfördertraining in der Löwen-Fußballschule.

Nun schafft er den Sprung ins NLZ als Athletiktrainer der U9 bis U12. Wir haben ihn zu einem kurzen Interview am Trainingsgelände getroffen.

Servus Maxi, herzlich Willkommen an der Grünwalder Straße! Ein tolles Gefühl, oder?

Vielen Dank! Es ist ein überragendes Gefühl und eine super Arbeitsatmosphäre auf dem Trainingsgelände. Vor allem, weil ich selber Sechzig-Fan bin, macht es mich besonders stolz, dass ich „meinen“ Verein jetzt repräsentieren darf.

Ab Mittwoch startet deine neue Aufgabe bei den Junglöwen. Was ist der Kick für dich?

Die Herausforderung ist, den jungen Spielern zu vermitteln, wie wichtig das Training für sie ist und wie sie einen sorgsamen Umgang mit ihrem Körper erlernen. Ja, und dann muss man das Ganze für die Jungs in dem Alter halt auch ein bisschen spielerisch verpacken.

Wie konntest du dich für diese spannende Stelle qualifizieren?

Durch das Sport-Studium an der TU habe ich schon eine ganz gute theoretische Grundlage, am meisten lernt man aber doch in der Praxis. Ich bin noch Athletiktrainer in einem A-Junioren Bayernligateam und gehe selber ins Fitness. Viel mitgenommen habe ich natürlich auch bei meinem Praktikum bei den Löwen.

Du spricht es gerade an: Wie sehr hilft dir die Erfahrung durch die Camps der Löwen-Fußballschule?

Die hilft wirklich extrem weiter. Bei den Camps sammelt man viele Erfahrungen, vor allem im Bereich von Übungsplanung und dem Umgang mit den Spielern, sei es auf oder neben dem Platz. Eine Menge gelernt habe ich auch von den erfahrenen Trainern, zum Beispiel vom Leiter der Löwen Fußballschule, Janosch Landsberger, und von Bernhard Winkler. Da kann man sich wirklich sehr viel bei abschauen und der Austausch ist Gold wert.

Was war das besondere für dich an den Camps?

Dass man mit den Kindern in Kleingruppen arbeiten kann. So kann man den Kids einfach am meisten beibringen. Die Kinder sollen nicht einfach nur eine Woche bespaßt werden, sondern wirklich was gelernt haben, was sie später im Fußball anwenden können. Dafür waren die Übungsformen in den Camps top. Am Nachmittag gab es dann die Turniere und Wettkampfformen, wo man mit den Kindern auch mal in einem Team spielt oder in „Schlag den Betreuer“ gegen sie antritt – eine Riesengaudi. Und man ist auf jeden Fall stolz, dass man 1860 repräsentieren darf und den Kindern vermittelt, wie geil Sechzig sein kann.

Maxi, vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg und Spaß bei der neuen Aufgabe!


Wenn Ihr auch mal an einem Camp der Löwen-Fußballschule teilnehmen wollt, dann sichert Euch noch schnell einen Platz für die letzten freien Plätze in den Osterferien! Hier geht es zu Infos und Anmeldung.

Ausrüster

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